Lina Christensen beendete 1985 ihre Lehre als Goldschmiedin und ging später an eine Handelsschule, die auf Gold und Silber spezialisiert ist. I1989 wurde sie Goldschmiedin in der Silberschmiede Georg Jensen und seit 1999 ist sie als Designerin tätig.
Christensen eröffnete 1991 ihr eigenes, unabhängiges Schmuckatelier und ihre Arbeiten wurden in Dänemark und im Ausland bei zahlreichen Ausstellungen gezeigt. Christensens Werke zeigen, dass ihr Schmuck von Natur aus skandinavisch ist. Straffe, organische Linien sind die Grundlage ihrer klaren Designsprache. Sie baut als moderne Künstlerin auf ihr dänisches Erbe und ihre Ausbildung. Man spürt die Beziehung ihrer Arbeiten zu den Werken der großen Persönlichkeiten des Goldenen Zeitalters des dänischen Designs, wie beispielsweise Henning Koppel. Das Erscheinungsbild ist modern und elegant.
Ein großartiges Beispiel für ihr klassisches, skandinavisches Handwerk zeigt sich in der Kollektion EXTRA aus dem Jahr 2002, die schon bei ihrer Vorstellung sehr populär war und immer noch zu den gefragten Schmuckdesigns gehört. Christensens Entwicklung von der Goldschmiedin zur Designerin ist ein typisches Beispiel für die langjährige Tradition bei Georg Jensen, die Künstler, mit denen man arbeitet, in ihrer Entwicklung zu fördern.